Nachrichten von AWP

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25.08.2019 18:24 Presseschau vom Wochenende 34 (24./25. August)
25.08.2019 18:19 Microsoft rechnet mit steilem Wachstum im Schweizer Cloudmarkt
25.08.2019 18:02 Überraschung auf G7-Gipfel: Macron will Bewegung in Iran-Krise
25.08.2019 18:01 Chili und Sangria: Brigitte Macron lädt während G7 Partnerinnen ein
25.08.2019 18:01 Presse: Johnson holt sich Ratschläge zu Parlamentsschliessung
25.08.2019 16:55 Delivery Hero verkauft Blumen, Medizin und Lebensmittel
25.08.2019 16:53 G7/USA und Japan einig über Handelsdeal - Unterzeichnung im September
25.08.2019 16:53 Bolsonaro wirft das Militär in die Schlacht gegen die Feuersbrunst
25.08.2019 16:52 G7/Irans Aussenminister Sarif kommt überraschend zu Gipfel in Biarritz
25.08.2019 16:48 Neue Zusammenstösse zwischen Polizei und Demonstranten in Hongkong
25.08.2019 16:22 G7/'Sky': Johnson will bei No-Deal-Brexit deutlich weniger an EU zahlen (AF)
25.08.2019 16:03 G7: Irans Aussenminister Sarif überraschend bei Gipfel in Biarritz
25.08.2019 15:59 G7/Trump: USA und Japan grundsätzlich einig über bilaterales Handelsabkommen
25.08.2019 15:40 Presse: UBS und Deutsche Bank wollten Allianz im Investmentbanking
25.08.2019 15:14 In der deutschen Wirtschaft schwindet die konjunkturelle Zuversicht
25.08.2019 15:14 G7/Trump: Habe Macron-Botschaft an Iran nicht diskutiert
25.08.2019 15:13 G7: Johnson will bei No-Deal-Brexit deutlich weniger an EU zahlen
25.08.2019 15:13 G7: Brigitte Macron lädt Partnerinnen von Staatschefs ein
25.08.2019 15:13 G7/Trump stärkt Johnson - Russland bleibt draussen
25.08.2019 15:12 G7/Trump: Nordkoreas Raketentests sind kein Verstoss gegen Vereinbarung
25.08.2019 15:10 Neue Eskalation im Handelskrieg: USA erhöhen Zölle auf China-Importe
25.08.2019 15:04 G7-Gipfel einigt sich auf Hilfe für Amazonas-Brandgebiete
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25.08.2019 13:49 Tiefgekühlt: Kaum noch Chancen für das Rahmenabkommen
25.08.2019 13:46 EU will Innovationen stärker fördern - Geld auch für Schweizer KMU
25.08.2019 13:43 Personalabbau mitverantwortlich für Zwischenfälle im AKW Leibstadt
25.08.2019 13:11 Volkswirte: Konjunkturtal lässt Arbeitslosigkeit weiter steigen
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25.08.2019 13:10 Industriepräsident sieht Gefahr einer wirtschaftlichen Stagnation
25.08.2019 13:10 G7: 68 Festnahmen am Rande von Gipfel in Biarritz
25.08.2019 13:06 G7/Trump: Verbündete respektieren Handelskrieg mit China
25.08.2019 13:05 G7: Trump sieht USA und Japan kurz vor Einigung über Handelsabkommen
25.08.2019 13:05 Trump über Brexit: Johnson ist 'der richtige Mann für den Job'
25.08.2019 13:02 Gamescom zieht 2019 so viele Besucher an wie noch nie
25.08.2019 05:01 Die Schlagzeilen der Sonntagspresse vom Sonntag, 25. August 2019
24.08.2019 18:52 G7: Johnson wünscht sich von Trump Deeskalation im Handelskrieg mit China
24.08.2019 18:52 G7/Johnson: Auch ich will keinen Brexit ohne Abkommen
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24.08.2019 18:50 G7/Digitalsteuer und Weinzölle: USA und EU streiten zum Auftakt
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Aktien New York Schluss: Neue Hoffnung im Zollstreit beflügelt den Dow

NEW YORK (awp international) - An der Wall Street haben die Anleger am Dienstag nach der Schwäche zu Wochenbeginn viel Mut geschöpft. Anlass dazu gaben ihnen neue Signale im Handelsstreit mit China. Aus den USA hiess es, dass neue Zölle auf chinesische Importe in den Dezember verschoben werden. Aus China wiederum wurden baldige telefonische Verhandlungen in Aussicht gestellt.

Unter den Anlegern keimte so wieder Hoffnung auf, dass es doch noch Fortschritte im festgefahrenen Zollstreit geben könnte. Nach verhaltenem Start setzte der Dow Jones Industrial zu einer frühen Rally bis auf knapp 26 427 Punkte an, was den höchsten Stand seit Anfang August bedeutete. Am Ende brachte er mit 26 279,91 Zählern ein Plus von 1,48 Prozent über die Ziellinie. Er glich so seine Vortagsverluste in etwa wieder aus.

Der marktbreite S&P 500 zog um 1,50 Prozent auf 2926,32 Punkte an und der technologielastige Nasdaq 100 verbuchte mit 7728,15 Zählern sogar einen Kurssprung um 2,20 Prozent. Die US-Technologiebranche gilt als besonders eng verzahnt mit Fernost, daher profitierten die Aktien hier überproportional von den Nachrichten.

Wie bekannt wurde, wollen China und die USA in zwei Wochen bereits wieder telefonische Handelsgespräche führen. Derweil verschob die US-Regierung die angekündigte Einführung neuer Strafzölle auf China-Importe. Der ursprünglich für September geplante Zollsatz in Höhe von 10 Prozent soll nun für Mobiltelefone, Laptops, Monitore, bestimmtes Spielzeug und manche Schuhe und Kleidungsstücke erst ab 15. Dezember gelten.

Marktanalyst Neil Wilson von Markets.com sieht in der Ankündigung einen weiteren willkürlichen Schachzug von US-Präsident Donald Trump, mit dem dieser vermutlich auf die jüngste Schwäche an den Finanzmärkten reagiere. Er stellte aber sogleich die Frage nach der Nachhaltigkeit. "Wir sind immer nur einen Tweet vom nächsten Marktabschwung oder einer massiven Rallye entfernt", gab der Experte zu bedenken.

Mit der Verschiebung wird das Weihnachtsgeschäft in den USA wohl noch kaum von den Zöllen betroffen sein. Dies führte bei den Anlegern des iPhone-Konzerns Apple zu grosser Erleichterung, die Aktie schoss an der Dow-Spitze um 4,2 Prozent nach oben. Sie galt zuletzt als besonders schwer von der herrschenden Unsicherheit belastet. Vor einigen Tagen hatte der Apple-Aktienkurs den tiefsten Stand seit Mitte Juni erreicht.

Titel der Elektronik-Handelskette Best Buy überboten den Schwung sogar noch mit einem Kursanstieg um 6,4 Prozent. Ausserdem sorgten die Nachrichten bei den Spielzeugherstellern Mattel und Hasbro dafür, dass deren Papiere wegen der Erleichterung mit Blick auf das wichtige Weihnachtsgeschäft um 4,6 beziehungsweise 2,8 Prozent anzogen.

Am breiteren Markt setzten die 3,3 Prozent festeren Aktien von General Electric zu einem erneuten Erholungsversuch an. Wie es hiess, gab ein umfangreicher Aktienkauf durch den Konzernchef Lawrence Culp den Anstoss dazu.

Zahlen gab es am Dienstag nur von einigen Nebenwerten zu verarbeiten. Die Aktien von JD.com schossen um fast 13 Prozent hoch. Der in New York gelistete chinesische E-Commerce-Konzern hatte im abgelaufenen Quartal überraschend einen Überschuss erwirtschaftet und auch den Umsatz stärker als erwartet gesteigert. Wettbewerber Alibaba berichtet am Donnerstag, hier kletterten die ebenfalls in New York gelisteten Aktien um fast 3 Prozent.

Am Devisenmarkt profitierte der US-Dollar von der Hoffnung im Handelsstreit. Der Euro kam entsprechend unter Druck, er kostete zuletzt nur noch 1,1172 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zwischenzeitlich noch über der Marke von 1,12 Dollar auf 1,1222 (Montag: 1,1194) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8911 (0,8933) Euro gekostet.

Wie der Euro litten auch US-Staatsanleihen am Dienstag unter der allgemein wieder steigenden Risikobereitschaft der Anleger. Richtungweisende zehnjährige Anleihen verloren 14/32 Punkte auf 99 12/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,69 Prozent./tih/he

--- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---